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30.01.2026

Dialog mit der Truppe

Jungbauer und Fackler bei der 10. Panzerdivision in Veitshöchheim

Angesichts der sicherheitspolitischen Herausforderungen in Europa haben der Landtagsabgeordnete Björn Jungbauer (CSU) und Bayerns Bürgerbeauftragter Wolfgang Fackler die 10. Panzerdivision der Bundeswehr in Veitshöchheim besucht. Dieses Amt übt Fackler, der 50-jährige Landtagsabgeordnete (CSU) aus dem Stimmkreis Donau-Ries, seit November 2023 aus und ist dazu noch Wehrpolitischer Sprecher der CSU-Landtagsfraktion. Im Dialog mit den militärischen Führungskräften standen die Landes- und Bündnisverteidigung, die Aufgaben der Division sowie der Aufbau der neuen Panzerbrigade 45 in Litauen im Mittelpunkt eines intensiven Austauschs.



Informationen aus erster Hand beim Besuch bei der 10. Panzerdivision in Veitshöchheim. Von links: Björn Jungbauer, Bürgerbeauftragter Wolfgang Fackler, Generalmajor Jörg See, 1. Bürgermeister Jürgen Götz, Brigadegeneral André Abed.
Empfangen wurden Jungbauer und Fackler von Generalmajor Jörg See, dem Kommandeur der 10. Panzerdivision, sowie Brigadegeneral André Abed, dem Kommandeur der Divisionstruppen. In konstruktiver Atmosphäre erläuterten die Offiziere die sicherheitspolitische Lage und die wachsenden Anforderungen an die Bundeswehr. Die 10. Panzerdivision nimmt dabei eine Schlüsselrolle ein, nicht zuletzt, weil der Aufbau der Panzerbrigade 45 „Litauen“ maßgeblich vom Standort Veitshöchheim aus koordiniert wird.

Die Brigade ist Teil der verstärkten NATO-Ostflanke und stellt einen zentralen Beitrag Deutschlands zur kollektiven Verteidigung dar. Generalmajor See machte dabei deutlich, dass der dauerhafte Einsatz in Litauen ein starkes Zeichen der Bündnissolidarität und der Abschreckung ist. Man war sich einig, dass dieser von der Truppe eine hohe Einsatzbereitschaft verlangt und verlässliche politische Rahmenbedingungen bedarf. Fackler machte daher klar: „Sicherheit und Verteidigung gehen uns alle an, denn ohne Sicherheit und Verteidigung keine Freiheit und kein Frieden in Deutschland und Europa“. 

Stimmkreisabgeordneter Björn Jungbauer betonte die klare Haltung seiner Partei zur Bundeswehr: „Bayern ist Bundeswehrland. Als CSU stehen wir fest an der Seite unserer Soldatinnen und Soldaten. Gerade in der aktuellen Lage gilt: Verteidigung durch Abschreckung ist Voraussetzung dafür, Frieden und Sicherheit in Europa zu erhalten“. Politische Initiativen wie das Bundeswehrgesetz und der Masterplan für die Truppe seien Ausdruck dieser Verantwortung.

Auch Wolfgang Fackler hob die Bedeutung des direkten Austauschs hervor: „Der Dialog mit der Truppe ist unverzichtbar. Nur wenn Politik, Verwaltung und Bundeswehr im engen Gespräch bleiben, können Herausforderungen realistisch eingeschätzt und Verbesserungen auf den Weg gebracht werden.“

Begleitet wurde der Besuch von Veitshöchheims 1. Bürgermeister Jürgen Götz, der die enge Verbundenheit der Gemeinde mit dem Bundeswehrstandort unterstrich. „Die Bundeswehr prägt Veitshöchheim seit Jahrzehnten. Wir sind stolz auf die Soldatinnen und Soldaten, und wissen um die Verantwortung, die sie im Dienst unseres Landes und unserer Bündnispartner tragen“, so Götz. Der Standort sei nicht nur sicherheitspolitisch, sondern auch gesellschaftlich von großer Bedeutung für die Kommune.

Zum Abschluss dankten Jungbauer, Fackler und Götz den Soldatinnen und Soldaten ausdrücklich für ihren Einsatz. Der Besuch habe gezeigt, wie wichtig Wertschätzung, politische Rückendeckung und ein kontinuierlicher Dialog für eine leistungsfähige Bundeswehr sind.