Das Bund-Länderprogramm zur Städtebauförderung zeigt erneut seine Schlagkraft: Mit über 264 Millionen Euro werden bayernweit 478 Städte und Gemeinden bei der Stärkung der Ortszentren, Förderung des gesellschaftlichen Zusammenhalts sowie Wiederbelebung von Brachflächen unterstützt. Auch Stadt und Landkreis Würzburg zählen zu den Förderempfängern und erhalten insgesamt rund 3.716.000 Euro.
„Die Städtebauförderung ist ein Erfolgsmodell – sie bringt neue Lebendigkeit in unsere Ortszentren und stärkt den Zusammenhalt vor Ort“, betont Dr. Andrea Behr (Stimmkreis Würzburg-Stadt). „Gerade im ländlichen Raum ermöglicht sie wichtige Investitionen, die unsere Heimat zukunftsfähig machen“, so Björn Jungbauer (Stimmkreis Würzburg-Land).
Frau Dr. Hülya Düber, MdB betont: „Die Städtebauförderung des Bundes zählt zu den zentralen Hebeln für eine zukunftsfähige, nachhaltige Stadtentwicklung. Seit mehr als fünf Jahrzehnten unterstützt der Bund gemeinsam mit den Ländern Städte und Gemeinden dabei, städtebauliche Defizite zu beheben und ihre Funktion als attraktive Wirtschafts- und Wohnstandorte langfristig zu sichern und auszubauen.“
Gefördert werden in diesem Jahr zahlreiche Maßnahmen im Rahmen der Programme „Lebendige Zentren“, „Sozialer Zusammenhalt“ und „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“. Diese Programme leisten einen zentralen Beitrag zur Aufwertung von Ortskernen, zur Integration und zu klimagerechter Stadtentwicklung.
Im Einzelnen erhalten folgende Städte und Gemeinden Förderungen:
- Würzburg: 80.000 Euro (Grombühl)
- Würzburg: 120.000 (Heidingsfeld)
- Würzburg: 240.000 (Innenstadt-Kaiserstraße)
- Würzburg: 274.000 (Lindleinsmühle)
- Gerbrunn: 48.000 Euro (Ortszentrum)
- Aub: 120.000 Euro (Altstadt)
- Eibelstadt: 366.000 Euro (Ortskern)
- Estenfeld: 334.000 Euro (Altort)
- Gaukönigshofen: 60.000 Euro (Altort)
- Giebelstadt: 80.000 Euro (Ortsmitte)
- Höchberg: 240.000 Euro (Ortskern)
- Kist: 60.000 Euro (Ortskern)
- Kürnach: 56.000 Euro (Ortsmitte)
- Margetshöchheim: 400.000 Euro (Altort)
- Ochsenfurt: 90.000 Euro (Altstadt)
- Ochsenfurt: 120.000 Euro (Weststadt)
- Reichenberg: 30.000 Euro (Ortskern)
- Röttingen: 272.000 Euro (Altstadt)
- Sommerhausen: 240.000 Euro (Altort)
- Thüngersheim: 160.000 Euro (Altort)
- Waldbrunn: 36.000 Euro (Altort)
- Waldbüttelbrunn: 162.000 Euro (Ortskern)
- Winterhausen: 128.000 Euro (Altort)
„Jeder Euro vom Staat löst weitere öffentliche und private Investitionen aus – das ist Wirtschaftsförderung mit doppeltem Nutzen“, erklärt Jungbauer. „Wir geben unseren Kommunen damit Planungssicherheit und stärken zugleich den Klimaschutz.“
Jede Kommune entscheidet selbst, für welche Projekte die Fördermittel eingesetzt werden. Die schlanken Förderregeln gewährleisten maximale Freiheit für die Städte und Gemeinden. Damit ist die Städtebauförderung die Speerspitze einer unbürokratischen Kommunalförderung. Dr. Behr unterstreicht: „Die Städtebauförderung ist seit 55 Jahren eine Erfolgsgeschichte. Mit ihr ermöglichen wir unseren Kommunen größtmögliche Freiheit und passgenaue Lösungen.“