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13.08.2026

Mit dem Rad durch den südlichen Landkreis

Bürgerbeauftragter Fackler unterwegs mit MdL Jungbauer und Landrat Eberth

Es war mehr als eine sportliche Ausfahrt: Wolfgang Fackler (CSU), Bürgerbeauftragter der Bayerischen Staatsregierung und Landtagsabgeordneter, machte sich gemeinsam mit seiner Frau Alexandra, dem Stimmkreisabgeordneten Björn Jungbauer (CSU) und Landrat Thomas Eberth (CSU) auf den Weg, um den südlichen Landkreis Würzburg zu erkunden. Als Strecke diente der Gaubahnradweg von Röttingen bis nach Ochsenfurt – und bot der Gruppe Gelegenheit, den Austausch mit der Kommunalpolitik im ländlichen Raum auf eine andere Art zu erfahren. 

Landtagsabgeordneter Björn Jungbauer (CSU), Bürgerbeauftragter der Bayerischen Staatsregierung Wolfgang Fackler, MdL (CSU), seine Ehefrau Alexandra sowie Landrat Thomas Eberth (CSU) erkundeten auf dem Gaubahnradweg den südlichen Landkreis.
Ausgangs- und Endpunkt war Röttingen, wo Fackler beim Kanapee-Gespräch der Kreis-CSU Anfang des Jahres zu Gast gewesen war. Bürgermeister Steffen Romstöck (SPD) hatte ihn dabei eingeladen, die Frankenfestspiele persönlich zu besuchen – ein Versprechen, das der Landtagsabgeordnete aus Donauwörth nun einlöste und mit der Radtour verband. 

Nach dem Start im Tauberstädtchen war der erste Halt in Aub. Dort empfing 1. Bürgermeister Roman Menth die Delegation sehr herzlich und präsentierte dabei die Vorzüge der regionalen Versorgung bei der Bäckerei Schedel. Ein Höhepunkt war der Besuch der Neuen Synagoge, einem Baudenkmal von 1743. Ein Team von Ehrenamtlichen legt dort jeden Samstag eine mittelalterliche Mikwe frei, die auf das Jahr 1200 datiert werden könnte. „Was hier geleistet wird, ist einzigartig – bürgerschaftliches Engagement, das Geschichte begreifbar macht", sagte Fackler. Menth erläuterte die umfangreichen Konzepte zur Innenentwicklung: Nutzung von Denkmälern, Leerstandsbeseitigung und Einbindung der Bürgerschaft. Landrat Eberth zeigte sich beeindruckt: „Aub beweist, wie Leerstand dank Kreativität und Bürgersinn beseitigt wird. Damit werden Lebensräume geschafften und Zukunft gestaltet." 

Von der Gollach ging es weiter Richtung Maintal, entlang vieler positiver Beispiele der lokalen Entwicklung und bürgerschaftlichem Engagement durch das Regionalbudget. Der nächste Zwischenstopp war Ochsenfurt: Im Flockenwerk rastete die Gruppe, bevor Eva-Maria Meintzinger durch ihr Hotel Meintz führte. „Ein Leuchtturm der städtebaulichen Entwicklung. Lokale Investition mit öffentlicher Förderung führen zu einem Mehrwert für den Tourismus und die Wirtschaft“, so Landtagsabgeordneter Jungbauer. Den Weg zurück nutzte die Gruppe für einen Abstecher in der historischen Altstadt. Bei hochsommerlichen Temperaturen taugte das Freibad in Gelchsheim als nächste Station. Hier schilderte 1. Bürgermeister Roland Nöth dem Bürgerbeauftragten die aktuellen Herausforderungen kleiner Kommunen. Das örtliche Schwimmbad steht dabei sinnbildlich für Infrastrukturdebatten vieler Gemeinden „Ein solches Bad ist kein Luxus, das ist Lebensqualität. Wer das aufgibt, gibt ein Stück Gemeinschaft auf und bei solchen Temperaturen auch eine gute Möglichkeit für Abkühlung", so Jungbauer.

Zum Abschluss stand dann auf der Freilichtbühne der Burg Brattenstein der „Mord im Orientexpress" auf dem Programm. Neben der schauspielerischen Qualität der Aufführung und Inszenierung zeigte sich Fackler gerade auch vom hohen ehrenamtlichen Engagement rund um die Festspiele beeindruckt: „Was die Europastadt vor allem mit den vielen Helferinnen vor, hinter und neben der Bühne auf die Beine stellt ist herausragend“. Nach einem interessanten und anstrengenden Tag hielt der Bürgerbeauftragte Fackler fest: „Wir haben heute eindrucksvoll sprichwörtlich erfahren, was im südlichen Landkreis ehrenamtlich, kulturell und wirtschaftlich geleistet wird. Genau solche Touren zeigen, warum es sich lohnt, nah an den Menschen zu sein."