Aktuelles

Zur Übersicht | Drucken

30.04.2026

Kulturfonds Bayern 2026 – Rund 5 Millionen Euro für Kultur in ganz Bayern

27.000 Euro für das inklusive Theaterprojekt „Margetshöchheimer Gelöbnis“

Das inklusive Theaterprojekt „Margetshöchheimer Gelöbnis“ erhält in diesem Jahr eine Förderung in Höhe von 20.500 Euro und im kommenden Jahr 6.500 Euro aus dem Kulturfonds Bayern. „Es freut mich sehr, dass der mainARTkulturverein e.V. in meiner Heimatgemeinde vom Kulturfonds Bayern 2026 profitiert. Die Aufführungen werden im Mai 2026 der Öffentlichkeit präsentiert.“, sagt Landtagsabgeordneter Björn Jungbauer (CSU) „Damit reiht sich dieses herausragende Projekt anlässlich der 800-Jahrfeier des Gartendorfs am Main in eine Fülle weiterer hochwertiger kultureller Highlights, die im Raum Würzburg gefördert werden. Bayernweit fallen darunter Musikfestivals, Ausstellungen, Museumsprojekte und Theaterproduktionen, in Unterfranken können rund 300.000 Euro an Förderung ausgereicht werden.“

„Die hohe Förderung mit 27.000 Euro für das „Margetshöchheimer Gelöbnis“ zeigen: Wir lassen unserem Bekenntnis zum Kulturstaat Bayern Taten folgen“, so Stimmkreisabgeordneter Björn Jungbauer (CSU). „Trotz angespannter Haushaltssituation bleiben die Mittel des Kulturfonds auf hohem Niveau. Wir stehen als verlässlicher Partner an der Seite der Kulturschaffenden auch im Landkreis Würzburg. Denn zu unserer lebenswerten Region gehören Kunst und Kultur einfach dazu.“

Informationen zum „Margetshöchheimer Gelöbnis“ 
Im Rahmen der 800-Jahr-Feier der Gemeinde Margetshöchheim realisiert der Verein in enger Kooperation mit der Gemeinde eines der ambitioniertesten Kulturprojekte der Region: die Wiederentdeckung und Neuinszenierung des historischen Theaterstücks „Das Margetshöchheimer Gelöbnis". Das Stück wurde von Brigitte Laudenbacher in einem Privatnachlass wiederentdeckt – ursprünglich 1952 von dem Lokalautor Hugo Werner zum 725-jährigen Dorfjubiläum verfasst und jahrzehntelang als verschollen geglaubt. Das Drama spielt im Jahr 1525 zur Zeit des Deutschen Bauernkrieges und erzählt, wie die Gemeinde Margetshöchheim unter dem Schutz ihrer Patronin, der Heiligen Margaretha, vor der Vernichtung durch den Adel bewahrt wurde – ein historisches Versprechen, das bis heute tief in der Identität des Dorfes verwurzelt ist. Regisseur Carsten Steuwer hat das Originalstück zu einem ca. zweistündigen Abendstück weiterentwickelt, das mit über 100 Mitwirkenden aus der gesamten Dorfgemeinschaft aufgeführt wird. Die Premiere findet am 8. Mai 2026 statt, weitere Informationen gibt es unter www.mhh-geloebnis.de/. Die Gesamtkosten für die Durchführung des Gelöbnisses belaufen sich auf rund 110.000 Euro

Der bayerische Kulturfonds ist ein in Deutschland einmaliges Instrument der Kulturförderung. Der Haushaltsausschuss hat heute mit den Stimmen der CSU-Fraktion entschieden, dass in diesem Jahr rund 5 Millionen Euro ausbezahlt werden. Zuvor hatte der Ausschuss für Wissenschaft und Kunst in seiner Beratung die Grundlage für die Entscheidung gelegt. Insgesamt 133 Anträge konnten genehmigt werden. Das Antragsverfahren wurde vollständig digital durchgeführt und verlief reibungslos. Auf eine Digitalisierung und eine nutzerfreundliche Gestaltung hatte die CSU-Fraktion großen Wert gelegt.